Nachruf
Am Mittwoch, den 09.09.2009 mussten wir uns leider von Calimero, dem 25-jährigen Holsteinerwallach verabschieden.
Calimero war über 12 Jahre bei uns auf dem Schutzhof.
Nach seiner Laufbahn als Springpferd ging er erst von Hand zu Hand, bis er in einem Reitstall als Schulpferd endete. Dort musste er täglich trotz starker Schmerzen durch Verschleiß in den Knochen, Arthrose und Hufrehe, endlos arbeiten.
Dann kam er schließlich zu uns auf den Schutzhof. Seine Krankheiten wurden so gut es ging behandelt und er lebte sich prima ein.
Calimero hatte einen ganz besonderen Charakter, geprägt durch seine starke Persönlichkeit.Er hatte trotz allem Spaß am Leben und allen gezeigt, dass auch ein Leben mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen lebenswert sein kann.
Leider haben sich seine Krankheiten mit der Zeit so verschlechtert, dass wir uns nun von ihm verabschieden mussten.
Calimero war wirklich etwas ganz Besonderes und hinterlässt auf dem Schutzhof eine Riesenlücke.
Machs gut. Cali!

Fellow
Er wurde zusammen mit Fly aus "finanziellen Gründen" bei uns abgegeben. Als Sportpferd hatte er ausgedient. Er lebte zwei Jahre bei uns. Dann machte ihm seine Hüfte so starke Probleme, dass er nicht mehr geradeaus laufen konnte. Sehr beeindruckend war sein starker Charakter und seine Willenstärke. Am 02.Mai.2010 trafen wir für ihn eine Entscheidung und freuen uns darüber, dass wir ihn kennen lernen durften.
Farina
Sie war mit über 20 Jahren der Schatten von Annika, die sich rührend um das ehemalige Zirkuspony kümmerte. Voller Vertrauen zu uns Menschen, aber auch zu ihrer besten Freundin Annika verbrachte sie ihre letzten Lebensjahre auf dem Schutzhof. Zum Schluß zeigte sie uns sehr deutlich, dass ihre Zeit gekommen war. Es gibt wohl niemanden von den Schutzhofbesuchern, der sie nicht kannte. Mitte März 2011 ging sie über die Regenbogenbrücke um dort viele ihrer alten Freunde zu treffen.
Hackman
Vor etwa acht Jahren kam er das erste Mal zu uns auf den Hof. Er wurde vermittelt und kam dann im Dezember 2008 wieder zu uns zurück. In seinen besten Zeiten konnte man ihm die grösste Freude mit Freispringen bereiten. Er war ein "Frauentyp", da er sich nicht wirklich gerne mit Männern abgab. Er muß früher mal eine tolle Grundausbildung bekommen haben, was er uns im täglichen Umgang bewies.
Der arme Kerl nahm in den letzten Wochen seines Lebens einige Anläufe. Auch ein Klinikaufenthalt von mehreren Tagen konnte ihn nicht mehr wirklich stabilisieren. Zu guter Letzt mussten wir ihn am 01.Mai.2011 auf die letzte große Reise schicken, da ihm ein Multiorganversagen drohte.
Wir hatten sehr viel Freude an Dir, Hacky und wissen, dass Dir da wo Du jetzt bist sicher nichts mehr weh tut!




