Pferde ohne Tierschutz
Leitgedanke einer Projektgründung 1988
Bis heute prägt dieser Gedanke unser Projekt.
Wir leisten Hilfe für gefährdete Tiere . Unser Hauptaugenmerk gilt daher vor allem den Tieren, die in besonderem Maße unter menschlichen Verhaltensweisen zu leiden haben. Falsche und nicht artgerechte Behandlung führen dazu, dass in Deutschland die Pferde im Durchschnitt nur noch 7-15 Jahre alt werden und das bei einer Lebenserwartung von ca. 30 Jahren. Unwissenheit und Gedankenlosigkeit, aber auch allzu oft eiskalte Geschäftemacherei, Profitstreben zu Lasten der Tiere bei Sportpferden und Auspowern in schlechten Reit- und Schulställen führen zu immer mehr Frühinvaliden unter den Pferden, die dann in der Regel beim Schlachter enden. Häufig nach einem mörderischen Transport in südliche Länder. Gegen diesen Umgang mit Pferden richtet sich der Schutzhof.
Soweit es uns räumlich und finanziell möglich, nehmen wir die uns gemeldeten Tiere auf, die wir oft noch freikaufen müssen. Diese Pferde sind oft halbverhungert, verstört, krank. Es dauert bis es ihnen besser geht und sie das Vertrauen zu Menschen wiedergewonnen haben.
Natürlich möchten wir auch viele Tiere, nachdem wir sie gesund gepflegt haben, an verantwortungsvolle, neue Besitzer vermitteln. Da die Tiere in ihrem Leben schon genug gelitten haben, werden die zukünftigen Besitzer auf Herz und Nieren geprüft, ehe man ihnen einen unserer Schützlinge überlässt.
Heute in 2010 sind wir in aussichtsloser Position. Im Zeichen der Finanzkrise kommen fast täglich Notrufe an. Menschen müssen oder wollen ihre Tiere abgeben, weil sie sie sie nicht mehr finanzieren können, der Tierarzt nicht bezahlt werden kann, oder weil sie nicht mehr reitbar und alt sind.
Dass auch noch viele Spender und Förderkreismitglieder ausfallen, durch Arbeitslosigkeit oder ähnliche Widrigkeiten verschlechtert unsere Situation.


